Mit dem Polarexpress zum Polarkreis

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Eins darf bei einem Auslandssemester in Schweden nicht fehlen: Ein Ausflug zum Polarkreis in Lappland. Zwar war es nicht so kalt, wie man vermuten würde, aber dafür hatten wir jede Menge Schnee und Spaß.

Los ging es am Donnerstagnachmittag am Bahnhof in Västerås. Gegen 18 Uhr stiegen wir dann in Stockholm in den Nachtzug nach Luleå. Dort versuchten wir dann, uns es zu sechst in den winzigen Abteilen gemütlich zu machen. Geschlafen wurde dann dreistöckig. Von Luleå aus ging es dan mit dem Bus nach Korvala in Finnland. Nach etwa 24 Stunden waren wir dann endlich angekommen und konnten unsere kleinen Cottages beziehen. Diese hatten eine kleine Küche, einen Kamin, ein Schlafzimmer und ein Bad. Vor dem Abendessen konnten wir noch eine kurze Runde im Rentierschlitten drehen, danach gab es im gemütlichen Speiseraum Köttbullar. Abends wurde dann der Kamin entfacht und die Sauna ausprobiert.

Am nächsten Tag stand nach dem Frühstück direkt die kleine Huskie-Schlittentour an. Wir durften sogar selber fahren und es war richtig toll! Im weiteren Verlauf konnten wir uns Skier ausleihen oder auch eine Snowmobil-Tour machen. An unserem letzten Tag fuhren wir in das Skigebiet von Pyhä, an das auch ein Nationalpark angrenzt, den wir trotz Tiefschnee erkundeten und dabei einige hundert Stufen auf und ab rutschten bzw. kletterten. Wir sahen viel Schnee und Wald und sogar einen gefrorenen Wasserfall.

Auf dem Rückweg machten wir noch einmal halt am Santa Claus Village, wo alle Briefe an den Weihnachtsmann landen und wo wir auch ein Foto mit Santa höchstpersönlich machen durften. Anschließend ging es wieder mit dem Nachtzug heim und nun sitze ich hier endlich geduscht und einigermaßen wach und kann diesen Eintrag schreiben.

Die Tage in Lappland waren wirklich eine der besten, die ich in diesem Auslandssemester verbracht habe. Die Huskies, das gemütliche Cottage, gutes Essen und sehr nette Gesellschaft haben den Trip zu einem echten Highlight gemacht! :)

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